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Afghanistan und Libyen oder wie steigt man in einen Krieg ein ohne das es jemand merkt.



13/04/2011 -  Es ist soweit, wir können wieder mal Deutschlands diplomatische Künstler beim Basteln beobachten. Nach der Fehlentscheidung der Bundesrepublik Deutschland sich bei der Abstimmung im UN Sicherheitsrat zur Libyen Resolution 1973 zu Enthalten und unseren Bündnispartnern und den Menschen in Libyen jegliche Unterstützung zu verweigern, rudert die Bundesregierung wieder Zielstrebig und völlig unbemerkt, zurück.



Video: An Bord mit einer britischen Tornado über Libyen.



Video: Der US Lenkwaffenzerstörer USS - Stout feuert Tomahawk Marschflugkörper in Richtung Libyen ab.

Wir erinnern uns, während zum Anfang des Afghanistan Einsatzes unsere Bündnispartner nunmal die Tatsache erkannt haben, das der Einsatz in Afghanistan keinesfalls nur ein Pfadfindereinsatz ist und auch nicht langfristig wird, haben Deutschlands diplomatische Künstler und Wortspiel Akrobaten noch von einer "vernetzten Sicherheit" gesprochen. Das Wort "Krieg" im Zusammenhang mit Afghanistan konnte und durfte auf keinen Fall auch nur andeutungsweise im Ansatz eines Gedanken öffentlich ausgesprochen werden. Das Deutsche öffentlich-rechtliche Staatsfernsehen hatte diese Linie, obwohl sie es vermutlich besser wusten wie viele andere Medien in Deutschland auch, mitgetragen. Erst nachdem die Gefechte zwischen der Bundeswehr und den Taliban häftiger wurden, als man die steigende Anzahl von Verletzten und Gefallenen Soldaten nicht mehr anders erklähren konnte, tauchten die ersten Aussagen von Politikern auf, das es sich wohl doch um eine Art "Krieg" in Afghanistan handeln könnte.

Zu Libyen, kurz nach der Enthaltung der BRD im UN Sicherheitsrat zur Libyen Resolution 1973, musten Deutsche Soldaten aus den NATO AWACS Flugzeugen aussteigen, die die Flugverbotszone über Libyen überwachten. Die Bundesmarine muste sich aus dem Mittelmeerbereich zurückziehen, den die NATO überwacht mit der Marine ein Waffenembargo gegen Libyen, da sollte die Bundesmarine auf keinen Fall mithelfen.

Deutschlands Außenminister alias "Deutsche Soldaten werden keinen libyschen Boden betretten" Guido Westerwelle (FDP) spricht nun davon, das man sich Vorstellen könnte humanitäre Hilfsgütter die nach Libyen gebracht werden und in Libyen an bedürftige Menschen in Städten verteilt werden sollen, ja durch die Bundeswehr absichern könnte. Die Liste der Möglichkeiten, die die Bundesrepublik in Sachen Libyen tun könnte wird immer Länger.

Sie können beruhigt davon ausgehen, das außer eine Beteiligung mit gezielten Luftschlägen durch die Bundesluftwaffe auf Gaddafis Truppen, so ziemlich alles in Sachen Libyen möglich ist und sein wird. Würde sich die BRD jetzt an Luftschlägen beteiligen wäre das mehr als nur ein politischer Tiefschlag für die Bundesregierung, daran könnten auch die Wortspiel Akrobaten der Regierung nichts mehr ändern. -Detlef E. Friedrich-


>>> Libyen - Deutschlands historische Fehlentscheidung. -Video- <<<

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