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Ansprache von Bundespräsident Horst Köhler bei der Veranstaltung "60 Jahre Bundespressekonferenz" von 08.10.09 (Auszug)




Bundespräsident Prof. Horst Köhler

"Das Ende der schweren Krise, in der sich die deutsche Presse etwa seit Jahresfrist befindet, ist noch immer nicht abzusehen. Eine ganze Reihe von Tageszeitungen und Zeitschriften steht weiter in einem verzweifelten Kampf um ihre Existenz. Sehr viele deutsche Zeitungen und Zeitschriften werden niemals auf einen grünen Zweig kommen, solange sie weiter von falschen Leuten gemacht werden. Heute gibt es keine Rechtfertigung mehr für einen Zustand, unter dem bei vielen Zeitungen Ignoranten für Verlag und Redaktion verantwortlich sind. Stattdessen erleben wir, dass Nichtskönner, die mit unsäglichen Anstrengungen aus Zeitungsunternehmen hinauskomplimentiert werden, riesige Abfindungen erhalten, damit sie überhaupt gehen und die Fachleute ans Ruder lassen."



"Mir fiel zum Beispiel auf, wie viele von Ihnen sich einig waren in der Beurteilung des zurückliegenden Wahlkampfs. Ich hege da einen schlimmen Verdacht: Ich glaube, vielen von denen in den Medien, die vorgeblich im Namen der Demokratie und im Kampf gegen die Politikverdrossenheit nach mehr Schärfe, mehr Ideologie, mehr Angriff verlangten, denen ging es gar nicht um die Demokratie: Bestenfalls hatten sie Langeweile, und schlimmstenfalls vermissten sie etwas, womit sie ihre Quoten und Auflagen steigern wollten. Und wissen Sie was? Ich glaube, viele Leute da draußen haben das durchschaut."



Die komplette Ansprache des Bundespräsidenten können Sie hier Nachlesen: bundespraesident.de



Foto: Steffen Kugler, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)







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