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- Die GEMA für Online-Zeitungen -



17.12.2010 - Nachdem die Einführung des Internets vor zwei Jahrzehnten auch bei den Zeitungsverlagen für helle Begeisterung gesorgt hatte, führen nun fehlenden Geschäftsmodelle und das Verschlaffen von neuen Geschäftsideen der Manager in den Verlagshäusern zur der absurden Idee, das die Gesellschaft doch bitte eine Art "GEMA" oder "GEZ" für die Verlagshäuser und deren Überangebote an Zeitungen und Zeitschriften bezahlen sollen. Zeitungsverlage verschenken z.B. in Berlin, Franken ... fast schon an jeder Straßenecke Tageszeitungen mit der Hoffnung dadurch mit hohen Provisionsaufwand den einen oder anderen Abonnenten einfangen

Würden morgen 50 % weniger an Zeitschriften in den Auslagen liegen, es würde keinen Auffallen.

zu können.

Onlineprodukte der Zeitungsverlage bekommen täglich tausende Leser über Suchmaschinen z.B. Google oder soziale Netzwerke z.B. Facebook, Twitter kostenlos vermittelt. Jeder dritte Eintrag bei den sozialen Netzwerken enthält einen Link zu irgend einem Onlineartikel eines Verlages. Trotz diesen enormen Zulaufes über die neuen Medien sind manche Verlage offensichtlich nicht mehr in der Lage sich selbst über Werbeeinnahmen zu finanzieren.

Nun soll es die Politik richten ! Wozu das führen kann, kann man an ein paar Beispielen recht deutlich sehen: Wir haben Stromkonzerne in Deutschland die kein Mensch mehr kontrollieren kann, wir haben Banken in unserer Gesellschaft die auf Kosten der Bürger in den Demokratien zocken können wie sie es für richtig halten wenn es schief geht die Gesellschaft bezahlt, wir haben Öffentlich Rechtliche die ohne eine jährliche Kapitalzufuhr von 8 Milliarden Euro nicht mehr in der Lage sein wollen eine Grundversorgung an Informationen liefern zu können und nun soll die Politik ein neues Faß aufmachen: Die "GEZ" für Zeitungsverlage !

Das würde bedeuten das Zeitungsverlage außerhalb jeglicher marktwirtschaftlicher Spielregeln tun und lassen können was sie möchten. Ein Umdenken bei den Verlagen oder dem Suchen nach neuen Geschäftsmodellen, Fehlanzeige, wozu auch die Gebühren werden es schon Richten. Die Baubranche hatte nach den rasenden Zuwächsen nach der Wiedervereinigung 1990 eine natürliche Marktbereinigung gut überstanden, weswegen nun Zeitungsverlage einer Marktbereinigung künstlich mit einer Gebühr erspart werden soll leuchtet wohl niemanden ein, außer den Lobbyisten in ihren Verlagshäusern. Die Umfragewerte der Regierungsparteien sind im Keller, wenn eine Gebühr beschlossen werden kann, dann jetzt. Die Politik währe allerdings gut Beraten sich nicht zum Rattenfänger irgendwelche Verlagshäusern und deren Aktionäre machen zu lassen.

Kurz zur Info: taz.de - Appell gegen die Angriffe auf Wikileaks - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, Artikel 19: "Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Lesen Sie hier gerade auch das Todesurteil für die von den Medien geforderte "Online-GEMA" !! Das ist doch das Hauptargument der Onlinemedien, sie wollen ihr geschriebenes Schützen bzw. da das nicht geht eine Gebühr von der Allgemeinheit einfordern. Da sich die Medien auf den oben beschriebenen Artikel 19 berufen ist das Fordern der Online-GEMA ja schon fast ein vorsätzlicher Betrugversuch an der Gesellschaft der legalisiert werden soll. -Detlef E. Friedrich-

Übrigens diesen Artikel können sie gerne mit Quellennachweis kostenlos kopieren und Veröffentlichen.

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