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Grüne - EHEC: Krisenmanagement der Bundesregierung ist unzureichend.



08/01/2011 - Berlin ( Deutschland ) - Das EHEC-Krisenmanagement dieser Regierung ist miserabel, es findet schlecht oder gar nicht statt. Zwar äußern sich derzeit alle möglichen Behörden, aber die Verbraucher werden nur verunsichert und die Wissenschaft wird allein gelassen. Die Bundesregierung hat bisher keine Anlaufstelle für Verbraucherinnen und Verbraucher, keine Hotline für Erklärungen eingerichtet, das wäre aber der normale Service. Anfang Mai haben die Infektionen mit schweren Erkrankungen begonnen, und am 3. Juni hat die Bundesregierung eine Task Force eingerichtet. Das finde ich spät. Frau Aigner kennt außerdem ihre eigene Task Force offensichtlich gar nicht, denn in der Sondersitzung des Landwirtschaftsausschusses hat sie zwar gesagt, man tausche sich in der Wissenschaft über Internet aus, aber die Task Force oder interne Krisenstäbe hat sie nicht erwähnt. Daraus kann man nur schließen, dass das Management nicht ordentlich funktioniert.

Ordentliches Management würde heißen, dass sowohl für die Gesundheit der Menschen als auch für die Kontrolle von Lebensmitteln, Transportmitteln und Gerätschaften ein systematischer Kontrollplan aufgelegt wird, der jeden Morgen in persönlichen Gesprächen ausgetauscht wird. Es hätte auch längst Personal aufgestockt und ein gemeinsamer Arbeitsplan aufgestellt werden müssen. Zudem sind die Fragebögen viel zu eng: Es wird nach Tomaten, Gurken und Salat gefragt, und am Ende waren es die Sprossen. Daran erkennt man: Es muss offen gefragt werden, die Fragesteller brauchen Zeit, also braucht man mehr Personal.

Auch die Europäische Union kritisiert das deutsche Krisenmanagement. Die EU hat Rapid Alert Systeme per E-Mail, das kann und muss man schnell bedienen. Die EU erfährt aber nicht über die vorgesehenen Wege, sondern über die Medien ständig neue Sachstände, zum Beispiel dass es spanische Gurken sein sollten, und dass sie es dann wieder nicht sein sollten. Man braucht ein sortiertes Vorgehen, da gehören die Minister und Staatssekretäre nach vorne, und man braucht den täglichen Datenaustausch und Kontrollpläne, nach denen man systematisch vorgeht. Niemand weiß, ob man den Erreger findet, aber alle wissen: Man muss so systematisch arbeiten, dass alles für die Gesundheitsprävention und alles für ein Krisenmanagement nach aktuellem Fachwissen getan wird. Wir werden deshalb eine Aktuelle Stunde zum Krisenmanagement EHEC beantragen."  Infos & Video by Bünd. 90 / Die Grünen - www.gruene.de  

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