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DW-TV - Keine Kredite mehr - die Finanzkrise trifft die deutsche Wirtschaft!



Ein Opfer der Finanzkrise sitzt in der ostfriesischen Hafenstadt Emden: Die traditionsreiche Cassens-Werft musste Insolvenz anmelden, weil die Hausbank alle Kredite kündigte - ein Schock für Mitarbeiter und Region.

Dabei waren die Bücher mit Aufträgen im Wert von 226 Millionen Euro gut gefüllt, die mittelständische Werft baute gerade ein neues Containerschiff. Doch plötzlich wackelte die Finanzierung beim Kunden, der deutsche Reeder konnte das fast fertige Schiff nicht mehr bezahlen. Früher sprang da die Bank ein, sagt Geschäftsführer Hohagen, heute ist er pleite, weil in der Finanzkrise die Banken Risiken scheuen und den Geldhahn zu drehen. Die Finanzkrise schlägt sich bei den deutschen Schiffbauern nieder. Die Emdener reagieren verunsichert. Carmen Meyer war in der westlichsten Hafenstadt Deutschlands unterwegs.
Quelle: DW-TV / Video DW-TV


Das 500 Milliarden schwere Rettungspacket für die Banken, dass am 17.10.08 im Bundestag beschlossen wurde, sollte dazu führen das die Bankhäuser wieder Solvent sind um Unternehmen und deren Aufträge vor zu Finanzieren. Man kann, so sind sich die Experten einig, davon ausgehen das auch die Bankhäuser aus dem Desaster in dem sich die Bankhäuser selbst verschuldet gebracht haben, gelernt haben. Das Kerngeschäft der Bankhäuser sollte die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den mittelständischen Unternehmen sein. Es bleibt die Hoffnung, die ja wie man so schön sagt zuletzt stirbt, dass die Unterstützung, die die Bankhäuser vom Steuerzahler bekommen haben, nicht wieder zu wilden Spielereien an den internationalen Finanzmärkten führt, bzw. mit den Geldern Löcher gestopft werden von denen wir noch gar nichts wissen.
Text: Detlef E. Friedrich

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