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Im Kurzinterview Herr Daniel Caspary CDU (MdEP) - (Nachtrag 08.06.09 Ich Gratuliere Herrn Caspary zu seiner Wiederwahl.)



Frage:
Politiker aller Parteien veröffentlichen derzeit sehr häufig Videos auf denen zu sehen ist, wie er/sie als Abgeordnete/r im Europaparlament seine Argumente vorträgt. Leider sind auf diesen Videos sehr häufig nicht allzu viele Abgeordnete im Parlament zu sehen, manchmal sogar überhaupt keiner. Woran liegt das, wie können wir Otto Normalverbraucher das einstufen.



Herr Caspary:
Die Plenarsitzungen werden täglich von 9.00-23.30 Uhr abgehalten. Aufgrund des vollen Terminkalenders eines Abgeordneten ist es schlichtweg nicht möglich, alle Debatten von morgens bis abends zu verfolgen. Man hat Fraktions- und Arbeitskreissitzungen, wichtige Besprechungen vor einer Abstimmung oder Besuchergruppen aus dem Wahlkreis. Daher ist der Abgeordnete meistens nur im Plenarsaal, wenn ihn eine bestimmte Debatte bei seiner Ausschußarbeit betrifft - Arbeitsteilung nennt man das. Das bedeutet jedoch nicht, dass er seine Arbeit nicht erledigt. Jedoch sind alle Abgeordneten täglich zu den Abstimmungen von 12.00-13.00 Uhr anwesend.



Frage:
Europa hat sich bisher in allen Krisen der Neuzeit bewährt angefangen vom Kampf gegen den Terror bis hin zur jetzigen Wirtschaftskrise. Wo sehen Sie die Schwachpunkte der EU?



Herr Caspary:
Meiner Meinung nach ist einer der Hauptaufgaben der EU für die Menschen verständlicher, transparenter und greifbarer zu werden. Die EU ist heute noch zu wenig demokratisch. Eine gemeinsame Verfassung würde dem entgegenwirken. Die EU sollte sich zudem in den nächsten Jahren auf die Europäische Integration konzentrieren um ein starkes Europa zu schaffen, aber dabei gleichzeitig das Subsidiaritätsprinzip wahren.



Frage:
In Deutschland leben mehrer Millionen Menschen mit türkischer Abstammung. Was sagen Sie den Menschen weswegen die Türkei noch nicht bereit ist in die EU bei zu treten aber seit Jahrzehnten bereit sein muss um im NATO Verteidigungsfall auch für uns kämpfen müssen.



Herr Caspary:
Die Türkei ist ein wichtiger Partner für Europa und ein wichtiger Vermittler zur islamischen Welt. Auf dem Weg zu einer rechtsstaatlichen Demokratie hat die Türkei große Fortschritte erzielt. Wir wollen die europäische Orientierung der Türkei nachdrücklich fördern. Doch man muss auch die Grenzen der Europäischen Union beachten: hinsichtlich der Finanzierung, der Handlungsunfähigkeit und der Grenzen der Integrationsfähigkeit. Daher plädiert die CDU/CSU-Gruppe eine Privilegierte Partnerschaft.



Frage:
Wie sehen Sie die Zukunft Europas? Bekommen wir so was wie die Vereinigten Staaten von Europa?



Herr Caspary
Ich würde mir wünschen, dass die EU weiter für Frieden, Sicherheit und Wohlstand steht und international als Modell einer gelungenen Integration von Völkern anerkannt wird. Die EU der Zukunft hätte dann eine Verfassung, die eine Balance zwischen den Interessen der Kommunen, Regionen und Nationalstaaten findet und die notwendigen Bündelungen auf europäischer Ebene erreicht. Das Europäische Parlament wäre vollständig an der Gesetzgebung beteiligt und hätte den entscheidenden Einfluss auf die Arbeit der Kommission. Wir hätten einen gemeinsamen Außenminister und eine gemeinsame Armee. Von Europa würden viele Innovationen und wissenschaftlicher Fortschritt ausgehen und europäische Produkte würden weiter mit Erfolg in aller Welt verkauft. Gleichzeitig hätte Europa seine Werte und kulturellen Wurzeln nicht vergessen.



Ich danke Ihnen für das Kurzinterview Herr Caspary. Mehr Informationen zur Arbeit von Herrn Caspary finden Sie hier: www.danielcaspary.de 

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