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Massenmord als Quotenschlager und Wahlkampfthema



Winneden zeigte uns wieder einmal das hässliche Gesicht der Medien und unserer Volksvertreter.



Fast genauso würdelos wie die Reporter die damals für die Mörder von Gladbeck (Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner) als Navigationssystem agierten, stellten sich auch in Winneden die Medien ein Armutszeugniss aus, dass einen an der Pressefreiheit zweifeln lässt. So fotografierte die Bildzeitung die Bilder der Opfer von Bildern ab ,die von Angehörigen und Mitschülern als Zeichen der Trauer vor der Schule ablegt wurden. Eiligst änderten die Sender ihre Formate,und schickten Ü.-wagen nach W. dort sah es aus wie auf einem Rockfestival, nur die T-Shirthändler fehlten. Und mit den Ü.-Wagen kamen dann auch die Volksvertreter, tiefe Betroffenheit machte die Runde schnell war ein jeder von Ihnen zur Stelle sein betroffenes Gesicht in jede Kamera halten an der ein rotes Licht brannte. Sofort warnten Sie vor übereilten Reaktionen, wie dem Ruf nach einer Verschärfung des Waffenrechts oder gar einem Verbot von Kriegswaffen in Privatbesitz. Allerdings fand man schnell einen Hauptschuldpunkt die bösen Killerspiele.



Der CSU Abgeordnete Georg Nüsslein "Bevor die jungen Leute lange am Computer sitzen und diese Spiele spielen, sollten sie den gezielten sauberen Schießsport betreiben, da lernen sie den anständigen Umgang mit der Waffe."



Weil die bösen Killerspiele Jugendliche verrohen lassen.



So wurde eine 3 Wochen nach W. in Stuttgart stattfindende Games Conventions durch die Politik abgesagt. Es wurde sich von seiten der Politik über das mangelnde Feingefühl der Veranstalter gewundert! Nicht abgesagt wurde allerdings die am Tag nach Winneden in Nürnberg eröffnete Waffenmesse IWA & Outdoor Classics wo man dann mit dem Ehrengast aus dem Innenministerium Staatssekretär August Hanning am Stand von Berretta die 9mm des Massenmörders in Plexiglasvitrinen bewundern konnte.

Syla David

Dieses fand allerdings in den öffentlich rechtlichen Medien keine Erwähnung. In der Politik ist der Tenor die deutschen Waffengesetze reichen vollkommen aus, sind sogar die schärfsten der Welt und wenn sie befolgt werden auch ausreichend. Und das ist leider keine Satire, das ist deutsche Realität.



Mein Tipp an die Politik wäre ein Aufkleber auf Waffen: Achtung Waffen dürfen nicht für Amokläufe verwendet werden!!!



Dass tut der lieben Waffenlobby nicht weh und macht sich prima auf einem Wahlplakat. Und man kann sich beim nächsten Amoklauf wieder Medien wirksam in Stellung bringen.



- Syla David - Kontakt: darkartsound

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