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Rückblick auf die Geschichte von Falun Gong.



27/08/2012 - China - Anfang der 90er-Jahre erlebte China ein Wiederaufleben. Ein Wiederaufleben seiner traditionellen Kultur, der Selbstverbesserung und moralischen Kultivierung. Eine Kultur, die seit Jahren vom kommunistischen Regime unterdrückt und zerstört wurde.

Eine Praktik, genannt Falun Gong -- auch bekannt als Falun Dafa -- wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.

Es ist eine alte Meditationspraktik, mit Wurzeln in der traditionellen chinesischen Kultur -- eine Praktik zur umfassenden Verbesserung von Seele, Körper und Geist.

Die eigene oder moralische Kultivierung war ein verbreitetes Leitbild im alten China. Im Chinesischen heißt das „xiu lian". „Xiu" bedeutet wiederherstellen oder festsetzen und „lian" bedeutet verbessern oder veredeln.

Die Praktik Falun Gong hat zwei Aspekte. Einer ist das Praktizieren von Qigong-Übungen -- vier stehende Übungen und eine sitzende Meditation. Der Aspekt ist die Selbstkultivierung. Dies beinhaltet die Verbesserung des eigenen moralischen Charakters. Falun Gong-Praktizierende folgen den drei Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht in ihrem täglichen Leben.

Im Mai 1992 gab der Begründer von Falun Gong, Meister Li Hongzhi, in Chinas nordöstlicher Stadt Changchun seine ersten öffentlichen Vorträge zu dieser Pratktik. Er führte es als eine Art Qigong ein, doch dessen Prinzipien der geistigen Kultivierung gingen weit über andere Praktiken jener Zeit hinaus.

Zunächst haben die Behörden Falun Gong unterstützt. Die staatlich geförderte Qigong-Forschungsgesellschaft in China hat Falun Gong offiziell als eine Qigong-Schule gewürdigt. Meister Li, anerkannt als Qigong-Meister, wurde erlaubt, Falun Gong landesweit zu lehren.

54 öffentliche Vorträge zu Falun Gong gab Meister Li im Festland China. 1995 stellte er Falun Gong der restlichen Welt vor.

Während der 90er-Jahre erhielt Li viele Auszeichnungen, in China und im Ausland. Lis Lehren sind mittlerweile in 38 Sprachen übersetzt, veröffentlicht und verbreitet in aller Welt.

Ende der 90er-Jahre begann die Kommunistische Partei Chinas Falun Gong als Bedrohung zu sehen. Zum einen wegen der großen Anzahl der Praktizierenden -- 70 Millionen laut eigener Schätzungen der chinesischen Behörden. Aber es war die Wiederbelebung der traditionellen Werte, was den Nerv des Regimes traf und Falun Gong angreifen ließ.

Am 20. Juli 1999 startete Jiang Zemin, der damalige Führer der KP Chinas, eine systematische Verfolgung der Praktik. Diese dauert mittlerweile 13 Jahre an.

Aber Falun Gong, über Chinas Grenzen hinaus verbreitet, wurde stattdessen stärker. Heute praktizieren Millionen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten in über 100 Ländern der Welt Falun Gong.

Die Verfolgung dauert immer noch an. Und weltweit setzen sich Praktizierende für ihren Glauben ein.

Vergangene Woche versammelten sich Tausende Praktizierende aus aller Welt in Washington DC, um den 20. Juli, den 13. Jahrestag des Beginns der Verfolgung, zu begehen. Aus Solidarität zu ihren Mitpraktizierenden in China. Ein Leuchtfeuer traditioneller Werten entgegen einem Regimes, das zum Ziel hat, die Essenz von Chinas Geschichte zu zerstören. 
 

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