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Schadensbegrenzung: Chinas Regime äußert sich zum Syrien-Veto.



27/08/2012 - China - Das chinesische Regime versucht sich in Schadensbegrenzung, nachdem sein Veto gegen eine UN-Resolution, die Gewalt in Syrien zu beenden, von allen Seiten auf Kritik stößt.

In Libyen bewarfen Demonstranten sogar die chinesische Botschaft mit Steinen.Chinas Premier Wen Jiabao äußerte sich am Dienstag beim EU-China-Gipfel zu der Kritik.

Die Entscheidung, die UN-Resolution zu blockieren, so Wen, sollte Syrien helfen.

[Wen Jiabao, Chinas Premier]: „Zum Syrien-Problem, am dringendsten ist jetzt, Krieg und Chaos zu verhindern, um das syrische Volk vor noch größerem Leid zu bewahren."

Gleichzeitig traf sich ein chinesischer Gesandter mit dem Oberhaupt der Arabischen Liga, um Wens Argumentation weiterzugeben.

Der Aufstand in Syrien ist von den arabischen Frühlingsrevolten der blutigste. Laut Schätzung der Vereinten Nationen wurden seit Beginn der Kämpfe bereits über 5.400 Menschen getötet. Die Resolution des UN-Sicherheitsrates sollte den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad auffordern, sein gewaltsames Vorgehen gegen Demonstranten zu beenden. Jedoch wurde die Resolution von China und Russland blockiert.

Chinas Regime versucht einen feinen Balanceakt in der arabischen Welt. Das Veto war Teil der Nichteinmischungspolitik Chinas, ein Land, das selbst wegen seiner Menschenrechtsverletzungen in der Kritik steht. Auch ist China einer der größten Ölkonsumenten weltweit, und kann es nicht riskieren, seine Öllieferanten zu verlieren. 
 

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