zur Homepage
Benutzerdefinierte Suche

 



Spanien organisiert seinen Untergang.



19/05/2012 - Berlin ( Deutschland ) - In Nordspanien protestieren seit Monaten Bergbauarbeiter gegen die von der Regierung geplannte Kürzung der jährlichen Supventionen von um die 300 Millionen € für den Bergbau. Die Kürzung der Subventionen können bis zu 8 000 Arbeitsplätze in der Struktur schwachen Region kosten, so die Gewerkschaften. Die Arbeitsplätze könnte man zu keinem Zeitpunkt derzeit leicht bzw. überhaupt ersetzen, so die Argumente der Bergbauarbeiter und deren Gewerkschaftsvertreter.


Solidarität mit Bergleuten: Generalstreik in Nordspanien. "Wir tun das nicht aus Spaß. Wir sind verzweifelt. Wir sehen keinen Ausweg mehr."


Spaniens Schulden auf neuem Rekordniveau. Die gesamtstaatliche Verschuldung des Euro-Sorgenkinds Spanien hat einen neuen Rekordstand erreicht.



Überrascht waren die Bergleute als sie über die Medien erfahren konnten das ein paar insolvente Banken Spaniens um die 100 Milliarden € bräuchten um nicht Pleite gehen zu müssen und diese ohne große Störfeuer aus der Politik letztendlich auch bekommen haben und das mit der Zusagen das es gerne auch mehr sein dürfen. Der spanische Staat hat sich von der EZB die 100 Milliarden € geliehen und stellt diese nun den insolventen spanischen Banken zu Verfügung.

Die Finanzmärkte und Ratingagenturen haben daraufhin Spaniens Kreditwürdigkeit kurzerhand herabgestuft, den Spanien hat ja jetzt 100 Milliarden € mehr Schulden. Die Folge ist das Spanien nur zu erhöhten Zinssätzen Kapital auf den Finanzmärkten bekommt.

Für die 100 Milliarden € die Spanien sich von der EZB geliehen hat um sie den insoventen Bankhäusern großzügig zu Verfügung stellen zu können zahlt und haftet letztendlich auch der spanische Steuerzahler.

Da ist es zu keinem Zeitpunkt verwunderlich das die Bergbauarbeiter sich den Zeigefinger an Kopf halten, eine einfache Rechnung aufstellen und sagen das man mit 100 Milliarden € den spanischen Bergbau also die 8 000 Arbeitsblätze mehr als 300 Jahre lang Supventionieren könnte.

Natürlich ist das Subventionieren von Unternehmen in einer Marktwirtscht orientierten Gesellschaft immer problematisch aber es wurden in Europa seit auftreten der Bankenkrise 2007 Billionen an Euros in die Bankhäuser gespült mit dem Nebeneffekt das die Staaten überschuldet waren und sind und das die Arbeitslosenzahlen in Europa ständig neue Rekorte erreicht. Im übrigen ist es in einer Marktwirtschaft ebenso unübliche Unternehmen die Pleite sind einen freien und unkontrollierten Zugriff auf die Staatskassen der Länder zu gewähren, wie es seit 2007 mit den Pleite-Banken praktiziert wird.

Spanien kann mit einer Arbeitslosenquote von 24 % und einer Jugenarbeitslosenquote von fast 50 % aufwarten. Wenn sich ein Land in solch einer dramatische Arbeitsmarktsituation befindet kann man das kürzen von Subventionen auch solange aussetzen bis der Arbeitsmarkt wieder aufnahmefähig geworden ist.

Während sich die Politker in Europa darüber streiten wie man die Wirtschaft mit Kapital, dass wohl aus den Staatskassen kommen soll, ankurbeln kann, streicht Spanien schon mal vorsorglich Subventionen weg und schickt 8000 Arbeiter in die Arbeitslosigkeit. Die insolventen spanischen Banken haben unterdessen schon mal durchblicken lassen das sie vermutlich nochmal 50 Milliarden mehr an Kapital bräuchten.  - Detlef E. Friedrich-


und

Partnerseiten : Häuser Galerie auf Facebook | Hausgarten | haus-selbstgebaut | bauzentrum24 | auftrago | 1a-work | YouTube | Baurecht | Hausverwaltung| the-newstime.com | Immobilie