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Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) zur angepassten Förderung der Photovoltaik.



05/03/2012 - Berlin ( Deutschland ) - Fragen und Antworten zur angepassten Förderung der Photovoltaik - Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP).

Wachstum und Wohlstand brauchen eine zuverlässige, umweltverträgliche und bezahlbare Energieversorgung. Die schwarz-gelbe Regierung ebnet den Weg für das Zeitalter der erneuerbaren Energien. Wir stellen mit der Neuausrichtung der Förderung der Solarenergie die Weichen für den kosteneffizienten und markt-orientierten Ausbau der Photovoltaik.


29.02.2012 - Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) - Auswirkungen geplanter Kürzungen der Solarvergütung.



Wie wird Photovoltaik bisher gefördert?

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mehr als sechs Milliarden Euro an staatlichen Subventionen in die Photovoltaik geflossen. Seit Beginn dieses Jahres erhalten die Besitzer von Solaranlagen nach dem überarbeiteten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) je nach Größe ihrer Anlage eine Förderung zwischen 17,94 und 24,43 ct/kWh. Damit ist es seit Regierungsantritt der FDP bereits gelungen, die Vergütungen fast zu halbieren, ohne dass der Ausbau gebremst worden wäre.

Warum wird die Förderung für die Photovoltaik jetzt angepasst?

Die Anlagenpreise für Solaranlagen sind schneller gesunken als die Förderung. Das verursacht übermäßige Renditen für Investoren – auf Kosten der Stromkunden. Die Photovoltaik trägt zudem nur etwa 15 % zur Ökostrom-Produktion bei. Trotzdem bekommt sie mehr als die Hälfte der Gesamtförderung für erneuerbare Energien. Das übersteigt das wirtschaftlich vernünftige Maß. Wir brauchen einen Mix von verschiedenen erneuerbaren Energien: Wind, Wasser, Biogas und Solarenergie. Der gesetzliche Zielkorridor für den Ausbau der Photovoltaik wurde zwei Jahre hintereinander um mehr als das Doppelte überschritten. Das bringt nicht nur hohe Kosten, sondern auch Probleme mit der Netzstabilität bei schwankendem Solarstrom.

Wie Verandert sich die Förderung?

Je nach Anlagengröße senkt die Bundesregierung die Förderung einmalig zwischen 20,2 und 29 %. Statt vier gibt es nur noch drei Anlagengrößen. 90 % aller Solaranlagen in Deutschland sind kleine Dachanlagen. Für sie fällt die Senkung am geringsten aus. Außerdem fordern wir von den Anlagenbetreibern, dass sie mindestens 15 % ihres Stroms selbst verbrauchen. Das ist machbar und entlastet die Stromnetze. Die Installation kleiner Dachanlagen wird somit weiterhin attraktiv bleiben. Ab 1. Mai 2012 wird die Förderung monatlich in kleinen Stufen gesenkt. Das macht Absenkungen planbar. Ziel ist, dass die Photovoltaik rasch ohne übermäßige Förderung auskommt und sich am Markt selbstständig behaupten kann.

Was bringt die angepasste Förderung dem Verbraucher?

Für die Akzeptanz der Energiewende ist für viele Menschen neben der Versorgungssicherheit die Kostenfrage entscheidend. Schließlich zahlt der Verbraucher die Subventionierung erneuerbarer Energien. Jeden Haushalt kostet allein diese Förderung pro Jahr derzeit rund 125 Euro zusätzlich. Viele mittelständische Unternehmen müssen die Energiekosten im Produktpreis berücksichtigen. Die Anpassung der Solarsubventionen wird die steigenden Verbraucherkosten dämpfen.

Steht die angepasste Förderung nicht im Widerspruch zur Energie-Wende?

Nein. Wir halten an dem Ziel fest, bis 2050 80 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Energie-quellen zu decken. Die Solarenergie bleibt weiterhin Bestandteil des Energiemixes. Wir werden lediglich stärker dahin kommen, dass Kostenvorteile aus technologischen Verbesserungen schneller an die Verbraucher weitergegeben werden und die erneuerbaren Energien besser in den Markt integriert werden.

Die FDP setzt auf die erneuerbaren Energien unter marktwirtschaftlich vernünftigen Bedingungen. Wir setzen Anreize und vermeiden Überförderungen. So ersparen wir dem Verbraucher ausufernde Energiekosten. 

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