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YouTube, Musiker und die GEMA.



21/04/2012 - Berlin ( Deutschland ) -
Nach dem Urteil des Landgerichtes Hamburg im Rechtsstreit zwischen der internationalen Videoplattform YouTube und der Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA, scheinen die Vertreter der GEMA auf dem siebten Himmel zu schweben da sie es per Gerichtsbeschluss geschafft haben das sieben Musikvideos aus YouTube entfernen werden und das die GEMA verlangen kann das Musikvideos aus der Videoplattform entfernt werden können.


Letztendlich geht es bei diesem Streit zwischen der Videoplattform YouTube und der GEMA um eines, um Geld! Musiker bzw. Künstler fordern zurecht das sie für geschaffenes "geistiges Eigentum" z.B. einen tolles Lied das sie komponiert haben auch bezahlt werden.

Natürlich könnte jeder Künstler seinen eigenen YouTube Account kostenlos erstellen, seine eigenen Videos dort hochladen und nach dem Pay per Click verfahren über die Werbebanner die eingeblendet werden mit der Videoplattform YouTube Geld verdienen. Das heist je öfter das Musikvideo gesehen wird desto mehr kann der Musiker verdienen. Weiterhin könnte der Musiker von Youtube verlangen das Kopien seiner Werke aus dem Youtube Netzwerk entfernt werden und somit nur noch seine eigenen Titel über seinen eigenen Account bei dem er mitverdient abgespielt werden! Musiker und Künstler können sich auch darüber informieren was z.B. 1 Millionen Werbeeinblendungen beim ZDF oder RTL kosten würden, bei YouTube kostet das erst mal gar nichts (bezieht sich nicht dem Schalten von Werbung auf YouTube, sondern den Video views der eigene Videos).

Das ist alles nichts neues und funktioniert Weltweit, außer sie haben es erraten,  in Deutschland. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand würden Musiker sich auf eine solche Verdienstmöglichkeit, die Youtube ja seit Jahren kostenlos bereit stellt nutzen, könnte ja jemand auf die Idee kommen und Fragen, wofür brauchen wir die GEMA noch?

Die GEMA die offensichtlich mehr an sich selbst und ihren Machterhalt denkt benötigt im Jahr um die
127 100 000,- € um sich überhaubt selbst Verwalten zu können, das heißt die GEMA produziert Verwaltungskosten im Jahr von 127 100 000,- €!

Trotz des Erfolges von YouTube in den USA werden um die 50% der Musiktitel Online umgesetzt also gekauft bzw. verkauft, in Deutschland liegt der Anteil gerade einmal bei 15%! Hier wird deutlich wie das Versagen der GEMA, die letztentlich nur an den eigenen Machterhalt denkt, den Künstlern in Deutschland die Geschäftsgrundlagen entzogen werden! Eine Reform der GEMA ist im Sinne der Künstler dringend erforderlich, es kann nicht sein das eine Nachkriegsorganisation wie die GEMA sich jeder Reform aus Gründen der "wir kassieren ja alleine für uns 127 100 000,- € im Jahr uns gehts doch gut" Argumentation verweigern kann.  

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